29.09.2019 - Saisonschlussfahrt

2019 SchlussfahrtPrächtigstes Wetter auf der Schlussfahrt. Besser geht nicht. 8 Friends, eine Sozia und ein Prospect erlebten Fahrgenuss pur.

So treffen sich 8 Members, eine Sozia und ein Prospect am Morgen um 10.00 Uhr im Caprice in Sissach. Die Route entworfen hatte LX, welcher auch gleich den RoadCaptain mimte, mal mit besserem, mal mit noch optimierbarem Erfolg.

Doch dazu später. Das Ziel war das Bergrestaurant Ahorn Alp. Im Vorfeld wurde ebendort reserviert, was sich als geschickt erweisen sollte, hatten doch noch viele andere dasselbe Ziel auf ihrem Radar.

Die Route kann nachstehend nachvollzogen und bei (Eigen-)Bedarf auf ein Navi heruntergeladen werden.

209.1 km, 20:54:33

Rund Fünfviertelstunde war die Vorstellung für den Hinweg. 1 ¾ wurden es. Weshalb ist noch nicht lückenlos aufgeklärt (… und wird wohl auch nie aufgeklärt werden). Gut, ein paar Baustellen- und andere Ampeln standen wohl auf der Strecke und einmal musste der RC gar bei Wandersleuten um Rat fragen bezüglich Direktion zur Ahorn Alp. Er wollte einfach nicht wahrhaben, dass der nächste Abschnitt über ein ungeteertes Waldsträsschen führen soll. Aber das war dann genau so.

Schliesslich erreichen wir den Parkplatz vor dem Restaurant, wo sich bereits eine Gruppe Aargauer auf Harleys auf den für uns reservierten Plätzen gemütlich gemacht hatten. Nun, wir gaben uns grosszügig. Anders, wie der Manager in der Beiz, welcher die AG-ler erst mal stehen liess, damit wir wählen konnten, ob wir lieber drinnen, oder draussen verpflegen möchten. Unsere Ladies votierten eifrig für Indoor, sodass AG draussen Platz fand.

Nun aber mussten wir uns gedulden. Die Küche vermochte offensichtlich nicht Schritt halten mit den vielen, vielen Gästen. Der Ansturm war gewaltig und selbst Natascha, die gute Seele des Hauses, gab zu Protokoll, dass es schon ziemlich lange her war, als die Autos bis weit in die Weide hinaus parkieren mussten. Wenn Greta dies wüsste. Heinomohl!

Schliesslich aber waren wir verpflegt und vor der Weiterfahrt wurde auch noch die Blase erleichtert. Mit Sicht auf unsere Bikes (siehe Bildli oben links), dauerte diese Session etwas länger, wie üblich.

Die weitere Strecke hatte es nun tatsächlich in sich. Für alle war klar, jetzt befahren wir «Neuland». Zumindest teilweise. Kurven ohne Ende, zum Teil ganz schöne Abschnitte auf Graten, kombiniert mit sagenhafter Weitsicht. Harleyfahrer, was willst du mehr!

Tomtom brachte dann insofern etwas Äkschen in unsere Köpfe, als hinter Reitnau unvermittelt rechts abgebogen und ein steiles Strässchen hochgefahren wurde. Nicht von allen, zum Glück. Das Strassenende zwang uns zu mehr oder weniger wackligem 180-Grad-Manöver auf gefühlt überhängendem Terrain. Poah. Nicht die explizite Stärke von uns mit unseren «Leichtgewichten».

Schliesslich fanden wir den richtigen Weg wieder und steuerten die Froburg an, um ein Adieu-Zvieri zu uns zu nehmen. 17:36 kamen wir dort an und lasen: Sonntags bis 18:00 geöffnet. Mit dieser Vorgabe wählten wir als nächstem Zielort Wisen und ebendort den Gasthof Löwen. Der Kaffee samt Dessert ging auf die Vereinskasse. Wir konnten entspannt den Tag passieren lassen. Weniger entspannt waren schliesslich die Unterbaselbieter, welche ihre Bikes noch trockenen Pneus nach Hause fahren wollten.

Jetzt also ist die offizielle Club-Fahr-Saison 2019 bereits wieder Geschichte. Ausgenommen natürlich noch die eine, oder andere Spontanfahrt, falls sich der Herbst von seiner prächtigen Seite zeigt. Dank an Susi einmal mehr für die Fotogalerie.

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