10.-11.06.2017 - Swiss 500 Miles

Ein cooler HundHeiss wird es werden - dies behaupteten die Wetterfrösche. Sie sollten Recht behalten.

Ja was, denn jetzt? Mit, oder ohne? Im Vorfeld meinte er noch: «Muss ich nicht mehr haben, fortan wenn immer möglich nur noch gemütlich». So jedenfalls tönte es bei LX, derweil es für unsere beiden FatBoy-Treiber sonnenklar war: Am 10-Jahres-Jubiläum des OK's www.swiss500.ch wollen wir mit dabei sein. Je näher der Termin kam, desto unwahrscheinlicher wurde es für LX, dass er sich für einmal dem parallel vom Restvorstand organisierten Soft-Arsch-Run mit folgendem Dinner anschloss, statt sich über die Nacht durch die Schweiz zu pirschen. Am Montag der Woche fragte er bei den FatBoy's an, ob es denn allenfalls OK wäre, wenn er sich mit seiner Polstergruppe anschliessen würde. Er durfte - aufatmen.

Treffpunkt Parkplatz Rheinfelden - gäng wiä gäng - die WhatsApp-Glückwünsche der Friends begleiteten uns zum Bächli. Gefahren sind wir erst um 11.30 Uhr, eine knappe Stunde später war die Einschreibung erfolgt und nachdem die Kilometer am Prologstart abgelesen waren, wurde prompt das Startzelt abgebaut. Wir waren die letzten, welche sich auf die Reise begaben und so kamen wir am eigentlichen Start in Greifensee ganz zuhinterst zu stehen. Nach kurzer Verpflegung (... wer mag denn bei diesen Temperaturen noch gross futtern?) erfolgte der Start der einzelnen Blocks und wir gondelten gemütlich hintennach. Die herausragenden Begebenheiten auf der Tour waren sicher einmal die gesperrten Strassen. Drei Mal standen wir vor allgemeinen Fahrverboten und mussten zum Teil ziemliche Umwege in Kauf nehmen. Weitere Hoppalas bestanden darin, dass ebenfalls drei Mal auf einer Wegbeschreibung L statt R, oder umgekehrt stand. Auch dies führte zur einen oder anderen Zusatzschlaufe, sodass zum Schluss dann einige Zusatzkilometer notiert wurden. Abe wir haben natürlich auch genossen: Vorab unsere Kameradschaft, dann ein formidables Nachtessen (Asiatisch) sowie jeweils ein fantastischer Übergang vom Tag in die Nacht und wieder zum Tag. Bei einem Fast-Vollmond ein noch spezielleres Erlebnis. Mitten in der Nacht fuhren wir zum Beispiel den Kontrollposten «Restaurant Klause Ranch» auf dem Urnerboden an. Die Weiterfahrt über den Klausen, so ganz ohne Gegenverkehr machte fast ein wenig übermütig. Wir gaben aber acht, dass die Pferdchen nicht mit uns durchgingen. Auf den Jurahöhen, in der Gegen der «Little Ranch» ging für uns die Sonne auf und schon bald war wieder Tenüerleichterung angesagt. Liestal wurde durchfahren und bald darauf das Wehratal im Sportmodus abgespuhlt. Von Müdigkeit keine Spur.Beim Schluchsee wurden wir ein nächstes Mal fehlgeleitet - weitere 20 Umweg-Kilometer kamen auf den Tacho. Schliesslich erreichen wir einmal mehr Bülach und lassen uns bei der Zieleinfahrt feiern.

874.4 km, 23:59:25

Am Ziel waren wir, aber noch nicht zuhause. So kam noch die Autobahnfahrt nach Eiken hinzu. Ebendort genossen wir noch eine Glacé, bevor sich Cowboy wieder auf die Autobahn in Richtung Basel begab und die beiden Oberbaselbieter über Schupfart die heimischen Garagen ansteuerten.

Einmal mehr ein Highlight das Ganze. Und so wie es aussieht, wird es sich LX im 2018 nicht lange überlegen. Solche Erlebnisse möchte man ganz einfach wiederholt geniessen. Ein paar Bilder finden sich hier. Viel Spass beim Nacherleben!

 

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