20.08.2011 - Jérôme gibt Gas

Jérôme feuert einNach minutiöser Vorbereitung war es so weit: Treffpunkt Adler, wie meistens, mit Jérôme als Hauptfigur, Fronk/Carmen, Beat/Nicole, Max, Rolli, René, LX/Susi. Auf dem Programm stand die «Einstandstour» unseres Tieffliegers.

Alle Fahrwerke waren entsprechend eingestellt und auch die Pneus verfügten über das erforderliche Profil.
Um 10.30 Uhr fahren wir los, erstmals mit dem Road Captain Jérôme an der Spitze. Er will uns den Schwarzwald näher bringen, obwohl wir schon ganz viele Kilometer in dieser Gegen absolviert hatten. Nur, statt dass wir den Fluss- respektive Bachläufen folgten, wählte er die Variante «Hügelhupferl», gespickt mit vielen Berg- und Talfahrten und - selbstverständlich - noch mehr Kurven. Auch der Schreiberling befuhr Strassen, welche bis anhin in seinem Repertoire noch nicht zu finden waren. Ausgezeichnet vorbereitet also. Bravo. Und, bedingt durch des Road Captains Bike-Modell, wir waren zügig unterwegs.
Auf dem Weg zum Mittagessen im Eichrüttehof passierte, was offenbar einfach nicht zu verhindern ist: Das neueste Bike im Tross verlor sein Nummernschild. Immerhin: alle anderen Teile hielten durch, was einer Leistungssteigerung gleich kam.
Beim Mittagessen suchten alle den Schatten. Ein wirklich heisser Sommertag trieb schon nur bei der geringsten Anstrengung Perlen auf die Stirn und wir alle waren froh, den Flüssigkeitsverlust wieder kompensieren zu können. Nach der ausgedehnten Pause pötterten wir weiter in Richtung Schauinsland von wo wir den Blick in die Weite schweifen liessen. Leider war es etwas zu dunstig, als dass wir die Alpenkette hätten erblicken können. Was folgte, war der kurvenreiche Weg zum Dessert auf dem Notschrei-Pass. Sagenhaft, die Strecke dort hin, wie auch die «Dickmacherli», welche uns vom Waldhotel aufgetischt wurden. Jetzt führt uns der Weg zum Poulet-Grill in Herrischried. Ein Zwischenstop folgt noch, um einer Bikerin zu helfen die GS-BMW wieder auf die Räder zu stellen. Sie selbst blieb zum Glück bei ihrem «Hoppala» unversehrt. Unbegreiflich, dass es Leute gibt, denen eine solche Lage am Allerwertesten vorbei geht, wohl nach dem Motto: Zu heiss heute, um zu helfen…
In Herrischried gibt’s dann zwei Gruppen: Beat/Nicole, René und LX/Susi quartieren sich im Gasthaus Ochsen ein um sich anschliessend wieder auf dem Anwesen von Brigittes Schwestern zu treffen. So sind die Abstinenzler und die anderen wieder vereint und die Fete kann beginnen. Im Vorfeld wurde hier hart gearbeitet: Der Grill war schon in Betrieb, die Poulets «halb duure», Getränke aller Art vorhanden. Eine freudig-ausgelassene Stimmung machte sich breit und die Friends lernten den sehr sympathischen «Anhang von Jérôme & Co.» kennen und schätzen.
Die Poulets waren ein Gedicht - Danke Jörn! - und alles andere auch. Nach dem Essen setzten wir uns in den Garten um ein grosses Lagerfeuer und genossen den lauen Sommerabend in vollen Zügen. Um 23 Uhr verabschiedete sich dann die Gruppe «Abstinenzler», sie nahmen noch den Weg in den heimischen Wigwam unter die Pneus. Nach 1 Uhr zog’s auch die anderen in Richtung Chörbli - nein, nicht zum Poulet - und Jérôme bot ein letztes Highlight: Für die 1,5 Kilometer zu Fuss zurück zum Hotel wurden uns Fackeln ausgehändigt, damit wir in stockdunkler Nacht auch problemlos unser Ziel erreichten. Wie kurz 1,5 Kilometer sein können merkt man erst, wenn man nicht mehr alles merkt (…). So fand dieser Ride-Out schliesslich am Sonntagmorgen, wiederum bei besten Wetterverhältnissen, sein Ende. Dank vor allem an Jérôme und Team! Auch den Fotografinnen und Fotografen, welche für bleibende Erinnerungen sorgten. Fotos sind in der Galerie zu finden.