15.-18.09.2011 - Fronk-Tour

FronktourAm Donnerstagmorgen treffen wir uns im Restaurant Hard in Birsfelden. Hier sind: Natürlich Carmen und Fronk, welche das ganze initiiert haben; Dölf mit Christa, Roland mit Manuela, Beat mit Gina, Jérôme, Uwe und Eva, Jürgen, Toni mit Veronique, Benny mit Irina und LX.

Kaffe und Gipfeli werden von Fronk spendiert und in lockerer Atmosphäre kann sich die Gruppe kennen lernen. Schon bald starten wir die Engines und nehmen die vor uns liegenden 380 Kilometer nach Avelengo unter die Räder. LX pressierts ein wenig, will er doch unterwegs noch seine Susi in Flims von einem Kongress abholen, und so verabschiedet er sich schon bald vom Konvoi. Auf dem Wolfgangpass trifft man sich aber kurz vor der Weiterfahrt über den Flüela- und den Ofenpass wieder. Da LX noch ein kleines Hüngerchen verspürt, meldet sich Fronk mit der Gruppe ab, mit dem Vermerk, am Zielort schon mal die Sauna anzuwerfen. Da allerdings zu Beginn im Vinschgau noch ein weiterer Halt eingeplant ist, kann die Weiterfahrt zum Ziel gemeinsam in Angriff genommen werden. In Avelengo treffen wir auch noch auf Dieter und Rosie, welche von Norden kommend die Destination direkt angesteuert haben.
Bei einem guten Nachtessen lassen wir den Anreisetag, mit allem was so dazu gehört, wie zum Beispiel Apfeltraktor, nochmals vor dem geistigen Auge passieren und schliesslich beim Schlummi ausklingen.
Der Freitag wird unser erster Tourentag. Schon beim Frühstück werden aber die unterschiedlichen Wünsche geäussert, sodass sich 4 Gruppen bilden: Zwei wollen eher die Hügel erkunden und zwei irgendetwas Gemischtes mit Shoppen. Fronk nahm mit seiner Gruppe die längere Tour unter die Räder (ca. 360 Km) und der Schreiberling begnügte sich nach dem Anreisetag mit ca. 250 Km. Die kurvenreiche Strecke von Avelengo nach Terlano war bestens geeignet um in den Schräglagenrythmus zu kommen! Hinter Bolzano in Richtung Castelrotto machte das Ganze nicht weniger Spass. Über das Grödner Joch erreichten wir den Valparolapass und schliesslich den Falzarego. Da das Wohlbefinden der Fudelis manchmal auch routenbestimmend sein kann, liessen wir den Giau aus und steuerten Rocca Pietore an. Weiter folgten noch der Fedaia und der Karerpass, bevor so quasi als Dessert nochmals die Strecke Terlano – Avelengo in Angriff genommen wurde.
Apéro – 4-Gänger – Schlummi, das war das angenehme Schlussprogramm.
Am Samstag entscheiden sich Beat und Gina für eine vorzeitige Rückreise, da der Wetterumschwung nicht wirklich Gutes verhiess und Beat seine Lehrtätigkeit am Montag nicht gefährden wollte.
Da durch die Gruppenbildung schon beinahe alle (geplanten) Highlights abgefahren wurden, planten wir am Samstagmorgen spontan eine neue Route. Sie führt uns über Meran (was eine echte Geduldsprobe ist) und über das Gampen Joch nach Fondo. Der Mendelpass sollte eigentlich bereits der Tageshöhepunkt werden. Sollte. Aber wie auch schon: Auf den Pass hoch gings noch ganz flott vorwärts, aber runter zur Weinstrasse war er bis 1630 Uhr gesperrt. Italienische Verhältnisse halt. So sahen wir uns zur Umkehr gezwungen, mit neuem Zwischenziel Lavis. Die 612 von Lavis nach Molina versprach neuerlich zum wahren Kurvenspass zu werden. War es dann auch, bevor uns riesige Fahrverbotsschilder zwischen Grauno und Stramentizzo abrupt Einhalt geboten. Kurze Pause, Neuorientierung und nochmals viele Kurven zurück führten uns schliesslich in einen Weinberg, wo Fronks Tomtom uns einen sehr schönen Ausblick, aber auch ziemlich schwierige Wendemanöver bescherte. Wir enterten schliesslich den Berg und steuerten Salurno an, wo es beim Italiener ein prima Mittagessen gab. Die Strecke nach Ora war nicht unbedingt das Gelbe vom Ei, dafür genossen wir die Weinstrasse in Richtung Eppan und als Belohnung lockte nochmals die Fahrt über Terlano hoch zu unserer temporären Bleibe, dem Hotel Miramonti.
Beim Apéro auf der Terrasse fielen dann die ersten Regentropfen, sodass der Rest des Abends zur Indoor-Veranstaltung mutierte.
Der Sonntag schliesslich zeigte sich von der unfreundlichen Seite. Während LX und Susi den Aufenthalt verlängerten machte sich die grosse Gruppe auf, um ausgiebig das Regenzeugs zu testen. Abends um 18 Uhr jedenfalls wurde die Ankunft zuhause nach Avelengo gemeldet. Somit findet die Fronktour ihren Abschluss. Bilder der Tour sind nun publiziert. Und gespannt sind wir heute schon, wo uns die Fronk-Tour 2012 hinführen wird. Es war toll. Danke Fronk und danke Carmen.